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„Ich liebe dich“: Die beste Situation für das erste Liebesgeständnis

Sind drei Tage wohl zu früh, um seinem Date die absolute Liebe zu gestehen? Und was, wenn man sich auch nach mehreren Monaten nicht dazu durchringen kann, diese berühmten drei Worte über die Lippen zu bringen? Auf dem erst „Ich liebe dich“ in der Beziehung wird im Vorfeld viel herumgedacht. Dabei könnte es so einfach sein.

„Ich liebe dich“: Drei Worte und viel unausgesprochene Erwartung © GettyImage

Die schönsten Worte, die sich Liebende in einer Beziehung schenken können, die sind wohl „Ich liebe dich“. Aber sie fließen nicht immer so leicht von den Lippen, immerhin ist das die verbindlichste Form der Liebe, mal abgesehen vom direkten Heiratsantrag. Deshalb stellt sich am Anfang einer neuen Beziehung auch oft die Frage: Wann sage ich ihr oder ihm, dass ich wirklich verliebt bin?

Typische Ängste rund um die Liebesbekundung sind:

  • Zu früh gesagt: Wer seine Liebe zu schnell verkündet, setzt seinen Herzensmenschen womöglich zu sehr unter Druck. Bindungsscheue Partnerinnen oder Partner ergreifen womöglich die Flucht.
  • Zu spät gesagt: Zu wenig Verbindlichkeit kann den Herzensmenschen an den festen Absichten der oder des Liebsten zweifeln lassen. Fühlt man sich ungeliebt, schaut man sich womöglich nach passenderen Partnern um.
  • Den Zeitpunkt oder den Ort falsch gewählt: Spontan herausgerutschte Liebesworte kommen nicht immer gut an. Sind der Zeitpunkt oder der Ort komplett daneben, fühlt sich die oder der Liebste nicht ernst genommen.

Das gilt vor allem für das allererste, aus dem tiefsten Herzen kommende „Ich liebe dich“. Im Laufe einer Beziehung ändern sich die Rahmenbedingungen noch etwas, denn dann heißt es eher:

  • Zu wenig oder zu oft gesagt: Sind Liebeserklärungen zu selten, fühlt sich der Herzensmensch schnell ungeliebt, endet jedes Gespräch mit dem mündlichen Liebesbeweis, verlieren die Worte allein ihre Bedeutung.
  • An Bedingungen geknüpft: Werden Bedingungen mit Liebeserklärungen verknüpft, nutzt sich nicht nur die Wirkung der Worte allein ab – auch die Kommunikation leidet nachhaltig unter der fehlenden bedingungslosen Liebe.

Tipp: Wer üblicherweise Dialekt spricht, der hat womöglich so seine Schwierigkeiten mit dem
eher schriftdeutschen „Ich liebe dich.“ Geschickter ist es, einfach in der eigenen Sprachwelt zu bleiben: „Ich lieb dich“ oder „I liab di“ und so weiter sind genau richtig. Wer zu lang darüber nachdenkt, in welcher Form der Liebesbeweis ausgesprochen werden sollte, spricht nachher kein einziges Wort aus – oder wirkt dabei vollkommen unglaubwürdig.

Aber Achtung bitte: „I mog di“ und alle Varianten von „Ich hab dich lieb“ kommen beim Gegenüber nicht unbedingt gleichwertig an. Manchmal muss es die originale und ganz konkrete Liebeserklärung ohne alle Schnörkel sein, um die Gefühle richtig zu vermitteln.

Der magische Zeitpunkt: Wann sollte „Ich liebe dich“ ausgesprochen werden?

Ich liebe dich © Pixabay

Liebe auf den ersten Blick samt Schmetterlingen im Bauch und eigentlich müssen die drei Worte heraus – dabei kennt man sich kaum eine Woche? Das kommt vor und ist auch gar nicht so selten! Tatsächlich sprechen viele der frisch Verliebten ihre erste Liebesbotschaft spätestens nach einem Monat Beziehung aus. Das hält sich recht ausgewogen mit denen, die ihre Liebe gleich nach der ersten gemeinsamen Woche verkünden. Diejenigen, die erst nach einigen Monaten oder gar einem guten halben Jahr ihre Liebe aussprechen, sind dagegen viel seltener zu erwarten. Also ist für die meisten in den ersten Wochen und Monaten in der Partnerschaft der ideale Moment gekommen, um ihre Liebeserklärung laut auszusprechen.

Immer hilfreich sind:

  1. Zumindest etwas Ruhe und Privatsphäre
  2. Körperkontakt
  3. Blickkontakt

So verrät einem auch der schneller schlagende Puls, ob die oder der Liebste wohl schon ahnt, welche Worte gleich ausgesprochen werden.

„Ich liebe dich sagen“: Wann ist früh zu früh?

Wer sich schon mal Hals über Kopf und auf den ersten Blick verliebt hat, der kennt das gut: Ganz ohne jeden Zweifel steht da die Liebe des Lebens vor einem. Die Gefühle drängen nach außen, wollen ausgesprochen und geteilt werden – am liebsten mit der gesamten Welt! In den allermeisten Fällen wird die Liebeserklärung beim ersten Date eher schlecht als gut ankommen. Und je nachdem, welches Beziehungspäckchen die oder der Liebste bereits mit sich herumträgt, können sehr früh geäußerte Liebesbotschaften sogar zum vorzeitigen Rückzug führen.

Um das zu vermeiden – und dem inneren Bedürfnis nach Verbalisierung der Emotionen nachzukommen, bieten sich Umschreiben an. Statt mit „Ich liebe dich“, passt vielleicht auch

  •  „Ich verbringe so gerne Zeit mir!“
  •  „Ich vermisse dich.“
  •  „Ich kann mir keinen anderen Menschen an meiner Seite vorstellen!“
  •  „Ich liebe es, wenn du (mir vorliest, wir gemeinsam unsere Lieblingsserie schauen, usw.)“
  •  „Ich kann unser nächstes Date gar nicht erwarten!“

Diese Art von Komplimenten schaffen Vertrauen, sie bilden eine solide Basis und drücken gleichzeitig aus, wie tief die Emotionen schon reichen. Gleichzeitig lassen sie das Gegenüber schon die Tiefe der Gefühle erahnen.

Ist die oder der Liebste tendenziell bindungsscheuer, sind sanfte Formulierungen wichtig. Ist der Herzensmensch dagegen gefühlsbetont und eher überschwänglich, steht einer raschen Liebesbekundung definitiv nichts im Weg!

Sprachlos: Wenn die Liebeserklärung nicht erwidert wird

Sprachlos: Wenn die Liebeserklärung nicht erwidert wird © Pixabay

Aber nicht nur der Aussprechende macht sich viele Gedanken um die drei großen Worte. Was, wenn die Botschaft ganz plötzlich auf einen einstürzt? Manchmal ist man selbst noch lange nicht soweit, der Herzensmensch allerdings schon. Epische Filmszenen, von Star Wars über O.C. California bis zu „Two and a half men“ zeigen die tragisch-lustige Erwiderung eines „Danke“ auf die impulsiv gebrachte Liebeserklärung. Im Film lässt sich darüber als unbeteiligter Zuschauer noch gut lachen. Im echten Leben dagegen? Schönere und empathischere Erwiderungen lauten eher

  •   „Und ich liebe an dir ….“ mit einer Aufzählung der Eigenschaften, die man am Gegenüber so überaus schätzt, ohne die eigentliche Liebeserklärung auszusprechen
  •  „Ich bin im Moment noch nicht soweit, dir darauf aus vollstem Herzen zu antworten“, im besten Falle gefolgt davon, wie wichtig eine (erste) Liebeserklärung für einen selbst ist – und dass sie für einen nur mit absoluter Sicherheit ausgesprochen wirklich „zählt“. 

Weniger empathisch, aber durchaus verständlich sind Ablenkungsmanöver wie
„Wie sehr liebst du mich denn?“ und „Ach, das sagst du bestimmt jeder/jedem!“ gefolgt von einem innigen Kuss.

Tipp: Meist liegt die Liebeserklärung schon länger irgendwie in der Luft. Wer sich seiner Gefühle noch nicht ausreichend sicher ist, kann das Thema Liebesbotschaft in einer stabilen Beziehung auch schon vorher ansprechen – oder beispielsweise erklären, weshalb die drei Worte nicht ganz so leicht von den Lippen gehen wie bei anderen.

In der Beziehung: „Ich liebe dich“ kann sich nicht abnutzen!

Das Geheimnis aller Romantik: Gemeinsamzeit © GettyImages

Die Befürchtungen gibt es durchaus, im Sinne: Wer sich ständig die große Liebeserklärung gönnt, fühlt irgendwann so gar nichts mehr. Also besser haushalten mit Liebesschwüren, wäre das die sinnvolle Lösung? Ganz und gar nicht! Romantik – und da zählen wir aus dem Herzen kommende Liebesbotschaften mit hinzu – ist ganz und gar individuell. Und doch zählen diejenigen, die sich häufig „Ich liebe dich“ ins Ohr hauchen, zur Mehrheit. Ein großer Teil der in einer festen Beziehung lebenden spricht sie immerhin mehrmals täglich aus. Nur wenige reduzieren ihre Liebeserklärung auf seltene Gelegenheiten in der Partnerschaft. Dabei ist der persönliche Kontakt immer noch der bevorzugte, weit vor Telefon, Smartphone oder Textnachrichten. Viele Paare entwickeln im Laufe der Zeit Rituale, um sich ihrer Emotionen zu versichern. Ganz klassisch:

  • Das „Ich lieb dich“ und Hab dich lieb“ zum einschlafen
  • „Ich liebe dich“ als Abschiedsgruß am Telefon, unter Textnachrichten oder in fixer Abkürzungsvariante mit „ILD“

Aber auch zwischendurch, mitten im Alltag oder unterwegs sind von Herzen kommende Worte angebracht – und zwar immer.

„Wenn es Liebe ist, tut es dir gut.“ (Robin Norwood)

Das gilt natürlich nur solange, bis sich eine oder einer mit den Liebesbekundungen unwohl zu fühlen beginnt. Und dann kann man sich genauer anschauen, woher das Unbehagen in der doch eigentlich glücklichen Beziehung stammt:

  • Wirken die Worte aufgesetzt?
  • Sieht der Herzensmensch einem dabei noch in die Augen?
  • Folgen die Worte ausschließlich einem festen Schema?

An der Stelle sind die Liebeserklärungen keine Ursache, sondern Symptom für eine Veränderung in der Beziehung. Und mit dieser Erkenntnis lässt sich an der Partnerschaft arbeiten. Denn ohne begleitende romantische Gesten, ohne echte Nähe und Wärme in der Beziehung sind auch zwanzig „Ich liebe dich“ pro Tag inhaltsleer.

Fazit: Liebesbeweise immer dann, wenn es sich richtig anfühlt

 

 

Dating Beziehung
Wann? Sobald es sich richtig & wichtig genug anfühlt, um unbedingt ausgesprochen zu werden Immer dann, wenn man dem Herzensmenschen seine Liebe versichern will – zu viel gibt es eher nicht!
Wo? Dort, wo es passt – spontane Liebeserklärungen gehen vor! Besonders romantisch wirken Liebesbotschaften als kleine Gesten im Alltag.
Wann besser nicht? In emotional belastenden Situationen sollte man sich die erste Liebeserklärung besser noch verkneifen – unter Umständen wirken da vorrangig Hormone und Stressfaktoren. Nach Streit und Konflikten mit einer vorgeschobenen Liebeserklärung für „gute Stimmung“ sorgen zu wollen, kann schnell nach hinten losgehen!

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