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Christliche Partnersuche: Religion als Teil der Partnerschaft

So viele Dinge können bei der Partnersuche wichtig sein: Aussehen und Stil, Bildung und Beruf, Humor und der Sinn für die schönen Künste. Für den einen oder anderen kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, nämlich die Frage nach der Religion. Gläubige wünschen sich manchmal ausdrücklich diese Gemeinsamkeit mit der Partnerin oder dem Partner für eine glückliche und dauerhafte Beziehung auf Basis gemeinsamer Werte.

Christliche Partnersuche © GettyImages

In vergangenen Jahrhunderten spielte die Kirche als „Kontaktbörse“ eine größere Rolle als heutzutage. Immerhin traf man sich immer sonntags in der Messe und besuchte die gleichen religiösen Veranstaltungen. Gemeindedienste und Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen brachte die christliche Gemeinschaft zusammen. Man lernte sich ganz einfach kennen – und manchmal auch lieben.

Mit der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitswelt hat sich das verändert – in der modernen Zeit ziehen christliche junge Menschen für Ausbildung und Beruf oft viele hunderte Kilometer von der heimatlichen Gemeinde fort. Nicht immer gelingt der Anschluss an die neue Gemeinde vor Ort – und nicht immer wird das gewünscht. Schließlich hat man daheim ja Freunde und Familie und ist nur wegen der Arbeit weggezogen – die Wurzeln bleiben in heimatlichen Gefilden.

Rücken Partnerschaft und Familiengründung in den Fokus, wird auch der Wunsch nach einem christlichen Partner größer, der die eigenen Werte mitträgt und sich mit der Glaubensgemeinschaft identifiziert.

Dating für Gläubige: Partnersuche mit christlichen Werten

„Glaubst du an Gott?“ ist nicht unbedingt der perfekte Einstieg für den allerersten Kontakt mit der potenziellen Traumfrau – oder dem potenziellen Traummann. Auch wenn sonst alles auf den ersten Blick zu passen scheint, ist ein klein wenig Zurückhaltung am Anfang ganz passend. Warum? Weil diese kleine und scheinbar so einfache Frage sehr persönlich sein kann.

Mancher Mensch hat einen schweren Weg hinter sich, um entweder seinen ganz eigenen Umgang zu diesem Thema zu finden oder sich gänzlich davon zu lösen. Nicht ganz zu Unrecht werden Religion und Politik von den typischen SmallTalk-Themen ausgeklammert – sie sind sehr komplex und berühren das ureigenste Werteverständnis einer Person. Und so wird diese Frage im besten Falle nicht gestellt, solange man sich kaum kennt.

Zu lange warten sollten Gläubige allerdings auch nicht, um eine Ahnung von der religiösen Ausrichtung ihres Gegenübers zu bekommen. Der goldene Mittelweg wäre es, recht bald nach den allerersten ausgetauschten Nettigkeiten die grundlegenden Werte abzufragen. Während in der klassischen Partnersuche oft allgemein die Einstellung zu Treue, Ehrlichkeit oder Kindern abgeklopft werden, könnten Christen ihre Wünsche durch etwas andere Fragen ausdrücken:

  •  Wie wichtig sind dir Weihnachten und Ostern?

Das zielt natürlich darauf ab zu erfahren, ob der mögliche Traumpartner die Feste vor allem aus Tradition feiert – oder sich gern und aus voller Überzeugung mit der christlichen Basis dahinter beschäftigt.

  • Wie verbringst du deine Wochenenden?

Das ist nurmehr nicht nur für Christen interessant, sondern generell wichtig. Wäre der Partner ein engagierter Fußballspieler und absolut jedes Wochenende auf dem Platz, wollte man das ja auch durchaus vorab wissen. Ähnlich sieht es für Gläubige aus: Nimmt die Partnerin oder der Partner regelmäßig an Gemeindeveranstaltungen teil, besucht er oft die Kirche? Das wirkt sich auf die Wochenendgestaltung eines Paares aus und bietet gleichzeitig noch viel Raum für weitere Gespräche darüber, welche Alltagsrituale einem wichtig sind.

  • Wünschst du dir Kinder?

Im christlichen Glauben gehören Kinder generell zu einer Familie dazu. Es kann natürlich sein, dass sich auch Gläubige gegen Kinder entscheiden – die Gründe sind dann aber höchst individuell und oft auch sehr schmerzhaft. In einer gesunden und glücklichen Partnerschaft mit christlicher Wertebasis ist die Wahrscheinlichkeit trotz allem hoch, dass beide sich Kinder wünschen und alles daransetzen, diesen Wunsch auch zu erfüllen.

Haben sich zwei mit dem gleichen Glauben erst gefunden und verstehen sie sich gut, dann kann man intensiver über dieses wichtige Thema sprechen. Denn auch wenn zwei getauft, firmiert und aktiv in der Gemeinde sind, die Ausgestaltung des Glaubens kann sich doch unterscheiden.

Hilfreiche Fragen dazu betreffen beispielsweise:

• Wie das Date zu Gebeten allgemein steht, ob sie oder er regelmäßig Tisch-, Dank- oder Bittgebete spricht – und wie das in der Partnerschaft gehandhabt werden sollte

• Welcher Gemeinde sie oder er angehört, wie verwurzelt derjenige dort ist – und welche Dienste regelmäßig übernommen werden

• An wen sich bei Lebenskrisen und Konflikten gewendet wird und wie sie bisher durchlebt wurden

Auch eine mögliche kirchliche Hochzeit und die Taufe der eventuellen Kinder kann man ansprechen. Sensibilität ist auch hier angebracht: Trotz aller guten Wünsche und großen Hoffnungen können Beziehungen auch von religiösen Menschen zerbrechen. Und so kann es sein, dass trotz des Glaubens an die Heiligkeit der Ehe eine weltliche Scheidung nötig war. Wenn die Liebe stark genug ist, findet sich für ein gläubiges Paar auch dafür eine Lösung.

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